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DIE LINKE. im Bundestag

Quote schnellt in die Höhe: 22,3 Prozent der Nürnberger leben in Armut

 

MdB Harald Weinberg: „Wohlstand in Bayern extrem ungerecht verteilt“

 

Forderung nach Mindestsicherung von 1.050 Euro und Anhebung des Mindestlohns

 

„Der heute veröffentlichte Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zeigt auf, dass die Armut in Deutschland mit 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung auf einem neuen Höchststand ist. Die regionalen Unterschiede sind dabei groß, doch nirgendwo so extrem wie in Bayern: Während in München lediglich 9,6 Prozent der Bevölkerung als arm gilt, leben in Nürnberg 22,3 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze“, fasst der mittelfränkische Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg zusammen.

 

Dies bedeute eine erneute signifikante Steigerung in der Frankenmetropole zum Vorjahr (20,8 Prozent) und im Vergleich zu 2012 (17,4 Prozent). „Die Zahlen belegen klar: Die Staatsregierung verfehlt das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern meilenweit. Die Noris gehört damit zu den traurigen Spitzenreitern in Westdeutschland bei der Armut.“

Weinberg weiter: „Die Forderungen der Partei DIE LINKE nach einer sanktionsfreien Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro sowie einem Mindestlohn von über 10 Euro, der wirksam vor Armut schützt, sind aktueller denn je. Das gilt gerade für die rund 120.000 Nürnbergerinnen und Nürnberger, die von Armut unmittelbar betroffen sind.“